Klaus Staeck: »Die komplizierten Dinge einfach wiederzugeben, das ist meine Kunst«

Seit dem 7. August 2014 zeigt Klaus Staeck seine von der Nationalgalerie ausgerichtete Ausstellung »Die Kunst findet nicht im Saale statt«. Auf 300 Litfaßsäulen, die über die ganze Stadt verteilt sind, kann man gegenwärtig die aus zehn Motiven bestehende Auswahl seiner ironischen politischen Plakate aus über vier Jahrzehnten sehen, die, zu Ikonen und Klassikern der anspruchsvollen Popkultur geworden, keineswegs antiquiert sind und aktueller denn je wirken.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Otto Piene und seine Kunst, die nie verebbt

Otto Piene, einem der Mitbegründer der Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO (1958-1966), schwebte von Anfang an eine Kunst vor, die ein kollektives Werk und ein kollektives Erlebnis sein sollte, eine Kunst, die den Himmel, die Luft, den Wind, die Landschaft und den städtischen Raum als Projektionsfläche und Bühne nutzt, die Massen anspricht und zum Mitmachen bewegt. Die Doppelausstellung »More Sky« von Otto Piene in Berlin wird durch den plötzlichen Tod des Künstlers zu einer posthumen Hommage.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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