Das internationale Kunstfestival »Berlin Soup« am Kottbusser Tor

Von Urszula Usakowska-Wolff

Diese beiden Herren treten in der Regel gemeinsam und häufig unter einem weiß-blauen siamesischen Regenschirm auf. Der eine ist groß und kann auch deshalb nicht übersehen werden, weil er sich einen roten Schal um den Hals drapiert hat. Der andere ist etwas kleiner, betont elegant, trägt eine schwarze Schleife, eine schwarze Weste, ein weißes Hemd und ein weißes Sakko. Jesper Dalmose und Lennox Raphael wohnen in Kopenhagen, doch sie sind oft in Berlin unterwegs: nicht als Touristen, sondern als Reisende in Sachen Kunst. Sie haben sich Großes ausgedacht und Großes vollbracht, denn es ist ihnen gelungen, ihre Ideen zu verwirklichen: 2013 konnten sie 50 internationale Künstlerinnen und Künstler dafür begeistern, an ihrem »Festival der Gegenwartskünste und Performance« in der Galerie Dada Post in Berlin-Schönholz teilzunehmen. Weil Dada in Schönholz zwar eine kurze, doch an manchen Stellen in Berlin eine recht lange Tradition hat, wurde für das »Kunst-Happening und sozial-künstlerische Experiment« ein passender Name gefunden: »Berlin Soup« heißt das Ganze, eine »Berliner Suppe« also, die im vorigen Juni auch in Kopenhagen aufgetischt wurde und nun als »Wanderfestival« die hiesige Szene mithilfe von Marie Dahl, Künstlerin, Kunstvermittlerin und ehrenamtliche Mitarbeiterin des Projektraums »WestGermany – Büro für postpostmoderne Kommunikation« in Kreuzberg, wieder zum Kochen brachte.

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»Kunst für alle« – Eine Sammlung, die es in sich hat und Lust auf Kunst macht

»Denk nicht darüber nach, Kunst zu machen. Mach sie einfach.« Dieses Zitat von Andy Warhol, mit großen schwarzen Buchstaben auf eine weiße Tafel geschrieben, die im Foyer der Akademie der Künste in Berlin-Tiergarten steht und fast bis zur Decke reicht, kann nicht übersehen werden. Es sind Worte, die sicher nicht zufällig gewählt wurden. Sie springen sofort ins Auge und muten wie ein Credo der Ausstellung »Kunst für alle. Multiples, Grafiken, Aktionen aus der Sammlung Staeck« an.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Der Titel hält, was er verspricht: Diese »Kunst« ist wirklich »für alle«!

Unter großer Publikumsbeteiligung wurde am 17. März in der Akademie der Künste in Berlin-Tiergarten die Ausstellung »Kunst für alle« eröffnet, in der, zum ersten Mal in diesem Umfang, ein beachtlicher Teil der Sammlung Staeck gezeigt wird.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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