Hanna Maria Ograbisz-Krawiec zeigt verbale Vehemenz ohne Essenz

Wie die traditionellen und digitalen Medien dazu beitragen, dass die Worte zu Floskeln, Gags und Slogans mutieren und wie wir diese gedankenlos konsumieren, führt die polnische Bildhauerin Hanna Maria Ograbisz-Krawiec im Projektraum art.endart in Berlin-Wedding vor. In der empfehlenswerten Ausstellung unter dem Titel »Die Essenz der Worte« sind Objekte zu sehen, die für die heutige mediale Infantilität stehen, in der reißerische oder banale Inhalte für Schlagzeilen sorgen. 

Von Urszula Usakowska-Wolff

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»Wozzeck« an der Deutschen Oper Berlin: Hei, was ein Abend! Haha! Mit Ross, Sex, Molch & Mord

Das Publikum schien begeistert zu sein: Aus dem bis auf den letzten Platz besetzten Zuschauerraum ertönte stürmischer Beifall. Eine Premiere, die eine Viertelstunde lang bejubelt wird: So etwas hat es in dem größten Berliner Opernhaus seit geraumer Zeit nicht gegeben. Dem Generalmusikdirektor Donald Runnicles, der eine Neuproduktion von Alban Bergs »Wozzeck« zur Chefsache erklärte, und dem Regisseur Ole Anders Tandberg, der sich vorgenommen hat, »das Stück im Heute zu verankern«, sei (k)ein uneingeschränkter Dank.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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