Sebastian Bieniek: »Ich bin eine Mischung aus Scharlatan, Schamane, Clown und Trickser«

Sebastian Bieniek ist einer, der die Kunst der Kommunikation wie kein anderer beherrscht, und das sowohl in der realen als auch digitalen Welt. Seine Galerie ist der virtuelle Raum der sozialen Medien. Der Maler, Performer, Filmemacher und Fotograf will sich den Regeln des Kunstmarkts nicht unterwerfen und hat Erfolg damit.

Käthe Kruse: »Ich langweile mich nie, denn mich beschäftigt immer die Welt«

Käthe Kruse, am 10. September 1958 geboren, ist eine faszinierende und charismatische Persönlichkeit, deren Leben genügend Stoff für einen Roman bietet. Sie war Hausbesetzerin und Mitglied der Künstlergruppe Die Tödliche Doris. Die Künstlerin und Musikerin schafft seit über 20 Jahren raumgreifende und multimediale Installationen, die wie Bühnenbilder wirken.

Eric Pawlitzky möchte moderne Gedenksteine schaffen, die eine schöne Form haben

Die zweisprachige Ausstellung »Und alles ist weg – Miejsca, których nie ma«, die vom 15. Januar bis zum 27. Februar 2015 in der Fotogalerie Friedrichshain gezeigt wurde, ist leise, unaufdringlich und ergreifend: ein einzigartiges Projekt des Künstlers Eric Pawlitzky, 55, der Schauplätze des Ersten Kriegs in Polen fotografierte.

Corinne Wasmuht: »Meine Bilder beruhen alle auf dem Prinzip der Collage«

Corinne Wasmuht, 1964 in Dortmund geboren, ist die diesjährige Trägerin des Käthe-Kollwitz-Preises. Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg 10 verbunden. Dort zeigt die in Berlin lebende Malerin gegenwärtig 20 großformatige Ölgemälde auf Holz, die sie zwischen 1991 und 2013 geschaffen hat.