Schlagwort-Archiv: Deutsche Oper Berlin

»Wozzeck« an der Deutschen Oper Berlin: Hei, was ein Abend! Haha! Mit Ross, Sex, Molch & Mord

Das Publikum schien begeistert zu sein: Aus dem bis auf den letzten Platz besetzten Zuschauerraum ertönte stürmischer Beifall. Eine Premiere, die eine Viertelstunde lang bejubelt wird: So etwas hat es in dem größten Berliner Opernhaus seit geraumer Zeit nicht gegeben. Dem Generalmusikdirektor Donald Runnicles, der eine Neuproduktion von Alban Bergs »Wozzeck« zur Chefsache erklärte, und dem Regisseur Ole Anders Tandberg, der sich vorgenommen hat, »das Stück im Heute zu verankern«, sei (k)ein uneingeschränkter Dank.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Rossinis Dramma giocoso »Il viaggio a Reims«: Eine grandiose Symbiose zwischen tanto Belcanto und geflaggter Unterhose

Deutsche Oper Berlin in Höchstform: am 28. und 31. Mai die fulminante konzertante Aufführung der lyrischen Tragödie »Maria Stuarda« von Gaetano Donizetti, ein rundum gelungenes Bühnenwerk, zu dessen Gelingen alle daran Beteiligten gleichermaßen beigetragen haben: das von Francesco Ivan Ciampa dirigierte Orchester, der Chor unter der bewährten Leitung von Jeremy Bines und die sechs wunderbaren Solistinnen und Solisten (Diana Damrau, Jana Kurucová, Amira Elmadfa, Javier Camarena, Nicolas Testé und Dong-Hwan Lee ), deren stimmliche, charakterliche und darstellerische Performance hinreißend, bewegend und sehr überzeugend war, und nun am vorigen Freitag die Premiere des selten aufgeführten Dramma giocoso in einem Akt »Il viaggio a Reims« von Giacchino Rossini, vom Publikum frenetisch bejubelt und am Ende mit langanhaltenden Standing Ovations belohnt.

 Von Urszula Usakowska-Wolff

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»Die Fledermaus« an der Deutschen Oper Berlin: Lust und Last im kommunistischen Keller und kosmischen Knast

Ein besonderes Event an der Deutschen Oper Berlin: Nach 28 Jahren wird dort wieder eine Operette geboten, keine geringere als »Die Fledermaus«, vom einstigen Startenor und heute weltweit gefeierten Regisseur Rolando Villazón inszeniert: ein Mix aus Slapstick, Posse und ein bisschen Gesellschaftskritik. Die Premiere am 28. April erntete nicht nur Beifall.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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