Schlagwort-Archiv: Editionen

Sigmar Polke: Ein Meister, einer der ganz großen Geister

Eine Prämiere in Berlin: Die Ausstellung »Sigmar Polke – Die Editionen« im me Collectors Room zeigt mit rund 200 Grafiken und Multiples das gesamte Editionswerk des Künstlers aus der Sammlung Kunstraum am Limes. Parallel dazu sind Polkes Plakate zu sehen.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Sigmar Polke: Stilpluralist, Chamäleon und Alchemist

Am 28. April 2017 startet im me Collectors Room die Ausstellung »Sigmar Polke – die Editionen«, in der 200 Druckgrafiken, Objekte, Mappen und Bücher, also das gesamte Editionswerk des Künstlers aus der Sammlung Kunstraum am Limes in Hillscheid (Rheinland-Pfalz) zum ersten Mal in Berlin gezeigt wird. Aus diesem Anlass ein Porträt von Sigmar Polke sowie eine Übersicht seiner Soloschauen in Berlin seit 1997.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Kirsten Klöckner: »Sigmar Polke neigte dazu, langweilige Regeln zu brechen«

Ein Gespräch mit Kirsten Klöckner über ihre Zusammenarbeit mit Sigmar Polke, den die Akademie der Künste mit einer großen Ausstellung ehrt.

Die in Berlin lebende Malerin und Objektkünstlerin Kirsten Klöckner wurde 1962 in Braunschweig geboren, von 1983-86 studierte sie Bildhauerei in der Klasse Ruthenbeck an der Kunstakademie Münster, 1990 eröffnete sie in Düsseldorf die Verlagsgalerie Edition Klöckner mit Grafiken und Multiples, unter anderem von Felix Droese, Panamarenko, Nam June Paik, Klaus Staeck und Sigmar Polke. 

Von Urszula Usakowska-Wolff

Frau Klöckner, Sie sind Künstlerin und treten jetzt neben Klaus Staeck als Mitkuratorin der Ausstellung »Sigmar Polke – Eine Hommage. Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck« auf, die in der Akademie der Künste am Pariser Platz gezeigt wird. Wie ist es dazu gekommen?

Weil ich nicht nur Künstlerin sondern auch Verlegerin bin. Klaus Staeck und ich haben oft zusammen gearbeitet, ich als Künstlerin für seine Edition, oder eben auch als seine Verlegerin. Er fand es gut, jemanden dabei zu haben, der das gezeigte Material kennt. Diese Ausstellung dokumentiert viele Jahre der Zusammenarbeit zwischen Klaus Staeck und Sigmar Polke, ein Paar Punkte, an denen ich mitarbeiten konnte, und natürlich auch Polkes politisches Interesse, das zum Beispiel deutlich wird bei der Betrachtung der Editionen »Entartete Kunst« oder »Kölner Bettler«. Er war nicht unpolitisch, kein Spaßkünstler. Seine Kunst ist keine Dekoration.

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