Gregory Crewdson, der Prophet des lange angekündigten Untergangs

Die inszenierte Wirklichkeit, für die Gregory Crewdson bereits in seinen ersten Fotoserien ein meisterhaftes Gespür offen legte, wurde zu seinem Markenzeichen. Seine Fototableaus enttarnen den Mythos des amerikanischen Traums, der sich – zunehmend auch in den von den Weißen bewohnten Vororten – in einen Albtraum verwandelt.

Roland Okoń: »Ich schaffe ein Universum, das bis zum Horizont der Vorstellungskraft reicht«

Der polnische Künstler Roland Okoń fotografiert »gewöhnliche« Menschen im ungewöhnlichen Licht. Eine Auswahl seiner Aktfotografien ist noch bis zum 13. September 2015 in der Ausstellung unter dem Titel »Anywhere but here« im Projektraum art.endart in Berlin-Wedding zu sehen.

Eric Pawlitzky möchte moderne Gedenksteine schaffen, die eine schöne Form haben

Die zweisprachige Ausstellung »Und alles ist weg – Miejsca, których nie ma«, die vom 15. Januar bis zum 27. Februar 2015 in der Fotogalerie Friedrichshain gezeigt wurde, ist leise, unaufdringlich und ergreifend: ein einzigartiges Projekt des Künstlers Eric Pawlitzky, 55, der Schauplätze des Ersten Kriegs in Polen fotografierte.