Sirene, Suppenkelle & Sensenmann: »Die halluzinierte Welt. Malerei am Rand der Wirklichkeit« im Haus aus Lützowplatz

Das Bild wirkt luzid, wie durch eine Fensterscheibe gesehen. An einen mit Sternen gemusterten Schirm klammert sich ein menschliches Wesen. Ist die mit einem weißen T-Shirt, einer etwas dunkleren Badehose bekleidete und nur mit einem Flip-Flop beschuhte Gestalt ein Junge oder ein Mädchen? Fliegt sie der Sonne oder dem Mond entgegen? Ist sie gerade dabei, ins Wasser zu fallen, wo sich ihre Beine spiegeln und vier Schirme treiben? Ist es die Stunde der Dämmerung oder ein nebliger Tag, der alles in ein diffuses graues Lila taucht? Und warum heißt das fast monochrome Gemälde »Sirene«?

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Eden im Erdgeschoss, Hölle im Himmel

Die Ausstellung »Making Eden« in der Galerie Blain|Southern zeigt die Werke von Yinka Shonibare, der sich mit Charme, Ironie, einer Prise schwarzen Humors und sehr viel Esprit mit Klischees, Konstruktion und Dekonstruktion von Geschichte, Kolonialismus, Postkolonialismus und Identität auseinander setzt. Diese schwierigen Themen stellt er mit einer unübertroffenen Leichtigkeit und bewundernswerter Konsequenz dar.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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