»Die Fledermaus« an der Deutschen Oper Berlin: Lust und Last im kommunistischen Keller und kosmischen Knast

Ein besonderes Event an der Deutschen Oper Berlin: Nach 28 Jahren wird dort wieder eine Operette geboten, keine geringere als »Die Fledermaus«, vom einstigen Startenor und heute weltweit gefeierten Regisseur Rolando Villazón inszeniert: ein Mix aus Slapstick, Posse und ein bisschen Gesellschaftskritik. Die Premiere am 28. April erntete nicht nur Beifall.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Liebesglühen und Liebesmühen in der Bilderserie »Verhängnis« von Nadja Schüller-Ost

Die Bilderserie  „Verhängnis” von Nadja Schüller-Ost besteht aus sechs Blättern, deren spritus movens Amor ist, jene treibende Kraft, die stets das Gute will und oft das Böse schafft. Mit seinen Pfeilen richtet der Knabe manchmal Unheil an: Liebe muss nicht immer glücken, sie hat ja oft so viele Tücken. Das zeigt Nadja Schüller-Ost mit Esprit, Humor und Augenzwinkern auf ihre direkte und expressive Art in der Neuköllner Galerie DAS LABOR. 

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Die Ausstellung der Künstlerinnengruppe Die Saat im Lite-Haus zeichnet sich durch Diversität aus

»Durch Gärung veredelt« heißt die erste gemeinsame Ausstellung der Ende 2017 gegründeten Gruppe Die Saat, in der fast 40 Werke von Anja Asche (Installation), Karin Harboe (Organische Malerei), Daria Olejniczak (Objekte und Collagen) und Nadja Schüller-Ost (Malerei und Grafik) im Lite-Haus Galerie + Projektraum in Berlin-Neukölln gezeigt werden. Ihre Kunst führt überzeugend vor, wie im langwierigen Akt der Schöpfung die Saat aufgeht, eine Idee keimt, wächst und sich in ein Bild oder in ein dreidimensionales Gebilde verwandelt, das provoziert, zum Denken und Handeln anregt oder einfach nur die kreative Energie und das unerschöpfliche Potenzial des Universums feiert.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Emil Cimiotti: »Das, was ich mache, ist ein selbstverständlicher Reflex auf das, was ich erlebe«

Die Entwicklung der abstrakten Bildhauerei von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart zeigt eine Ausstellung des Lebenswerks von Emil Cimiotti im Berliner Georg-Kolbe-Museum. Unter dem Motto »Denn was innen, das ist außen« entfaltet sich das bildhauerische Informell in ersten Bronzen bis hin zu seinen Papierarbeiten der letzten Jahre, in denen konstruktivistische und farbliche Elemente in den Vordergrund treten.

Von Manfred Wolff

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Sigmar Polke: Ein Meister, einer der ganz großen Geister

Eine Prämiere in Berlin: Die Ausstellung »Sigmar Polke – Die Editionen« im me Collectors Room zeigt mit rund 200 Grafiken und Multiples das gesamte Editionswerk des Künstlers aus der Sammlung Kunstraum am Limes. Parallel dazu sind Polkes Plakate zu sehen.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Sigmar Polke: Stilpluralist, Chamäleon und Alchemist

Am 28. April 2017 startet im me Collectors Room die Ausstellung »Sigmar Polke – die Editionen«, in der 200 Druckgrafiken, Objekte, Mappen und Bücher, also das gesamte Editionswerk des Künstlers aus der Sammlung Kunstraum am Limes in Hillscheid (Rheinland-Pfalz) zum ersten Mal in Berlin gezeigt wird. Aus diesem Anlass ein Porträt von Sigmar Polke sowie eine Übersicht seiner Soloschauen in Berlin seit 1997.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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John Bock: »Kunst muss wehtun, damit sich das Denken ändert«

Ein Gespräch mit John Bock beim Rundgang durch seine Ausstellung »Im Moloch der Wesenspräsenz« in der Berlinischen Galerie am 23. Februar 2017.

Von Urszula Usakowska-Wolff

  • John Bock im Moloch der Wesenspräsenz. Foto © Urszula Usakowska-Wolff, VG Bild+Kunst Bonn, 2017

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Ceija Stojka: »Schaut heute bitte nicht weg!«

Ceija Stojka (1933-2013), KZ-Überlebende, veröffentlichte 1988 das Buch »Wir leben im Verborgenen. Erinnerungen einer Rom-Zigeunerin«, das nicht nur in Österreich für großes Aufsehen sorgte, denn es war einer der ersten persönlichen Berichte über Porajmosden Völkermord an den europäischen Roma. Weil sie alles, was sie erlebt hatte, mit Worten nicht ausdrücken konnte, begann Ceija Stojka  zu malen. Sie schuf schonungslose, unmittelbare, authentische und erschütternde Bilder des Grauens, die sich tief ins Gedächtnis einprägen.

Von Urszula Usakowska-Wolff 

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George Condo in der illustren Männerrunde der Moderne

George Condo ist unter die Klassiker gegangen. Als erster zeitgenössischer Künstler wurde er auserwählt, in der Ausstellung »Confrontation« seine Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen im Museum Berggruen, dem Berliner Tempel der Klassischen Moderne, inmitten der Werke von Picasso, Klee, Matisse, Cézanne und Giacometti zu präsentieren. Das ist kein Zufall, denn Condo hat zu den Granden der Kunstgeschichte eine ganz besondere Beziehung.

Von Urszula Usakowska-Wolff & Manfred Wolff

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