Emil Cimiotti: »Das, was ich mache, ist ein selbstverständlicher Reflex auf das, was ich erlebe«

Die Entwicklung der abstrakten Bildhauerei von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart zeigt eine Ausstellung des Lebenswerks von Emil Cimiotti im Berliner Georg-Kolbe-Museum. Unter dem Motto »Denn was innen, das ist außen« entfaltet sich das bildhauerische Informell in ersten Bronzen bis hin zu seinen Papierarbeiten der letzten Jahre, in denen konstruktivistische und farbliche Elemente in den Vordergrund treten.

Von Manfred Wolff

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Sigmar Polke: Ein Meister, einer der ganz großen Geister

Eine Prämiere in Berlin: Die Ausstellung »Sigmar Polke – Die Editionen« im me Collectors Room zeigt mit rund 200 Grafiken und Multiples das gesamte Editionswerk des Künstlers aus der Sammlung Kunstraum am Limes. Parallel dazu sind Polkes Plakate zu sehen.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Sigmar Polke: Stilpluralist, Chamäleon und Alchemist

Am 28. April 2017 startet im me Collectors Room die Ausstellung »Sigmar Polke – die Editionen«, in der 200 Druckgrafiken, Objekte, Mappen und Bücher, also das gesamte Editionswerk des Künstlers aus der Sammlung Kunstraum am Limes in Hillscheid (Rheinland-Pfalz) zum ersten Mal in Berlin gezeigt wird. Aus diesem Anlass ein Porträt von Sigmar Polke sowie eine Übersicht seiner Soloschauen in Berlin seit 1997.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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John Bock: »Kunst muss wehtun, damit sich das Denken ändert«

Ein Gespräch mit John Bock beim Rundgang durch seine Ausstellung »Im Moloch der Wesenspräsenz« in der Berlinischen Galerie am 23. Februar 2017.

Von Urszula Usakowska-Wolff

  • John Bock im Moloch der Wesenspräsenz. Foto © Urszula Usakowska-Wolff, VG Bild+Kunst Bonn, 2017

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Ceija Stojka: »Schaut heute bitte nicht weg!«

Ceija Stojka (1933-2013), KZ-Überlebende, veröffentlichte 1988 das Buch »Wir leben im Verborgenen. Erinnerungen einer Rom-Zigeunerin«, das nicht nur in Österreich für großes Aufsehen sorgte, denn es war einer der ersten persönlichen Berichte über Porajmosden Völkermord an den europäischen Roma. Weil sie alles, was sie erlebt hatte, mit Worten nicht ausdrücken konnte, begann Ceija Stojka  zu malen. Sie schuf schonungslose, unmittelbare, authentische und erschütternde Bilder des Grauens, die sich tief ins Gedächtnis einprägen.

Von Urszula Usakowska-Wolff 

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George Condo in der illustren Männerrunde der Moderne

George Condo ist unter die Klassiker gegangen. Als erster zeitgenössischer Künstler wurde er auserwählt, in der Ausstellung »Confrontation« seine Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen im Museum Berggruen, dem Berliner Tempel der Klassischen Moderne, inmitten der Werke von Picasso, Klee, Matisse, Cézanne und Giacometti zu präsentieren. Das ist kein Zufall, denn Condo hat zu den Granden der Kunstgeschichte eine ganz besondere Beziehung.

Von Urszula Usakowska-Wolff & Manfred Wolff

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Józef Szajna und seine Reminiszenzen an die Opfer

Der polnische Dramaturg, Bühnenbildner und Regisseur Józef Szajna (1922-2008) hielt als KZ-Überlebender in seiner Kunst die Erinnerung an die Gräueltaten des Nationalsozialismus und Totalitarismus wach. Doch auch die Gegenwart und Zukunft der Welt betrachtete er mit großer Sorge – einer Welt, in der rücksichtslose Populisten Triumphe feiern, weil sie genau wissen, was man den gleichgeschalteten Massen auftischen muss: einen gemeinsamen Feind, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt.

 Von Urszula Usakowska-Wolff

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Topp oder Flopp: Die polnische Regierung kauft die Czartoryski-Sammlung, deren bekanntestes Meisterwerk die »Dame mit dem Hermelin« von Leonardo da Vinci ist

Ende Dezember 2016 hat der polnische Staat für umgerechnet 100 Millionen Euro die berühmte Czartoryski-Sammlung gekauft. Der Marktwert der aus 590 Gemälden, 86.000 Objekten, unter anderem Waffen, Münzen, Schmuck sowie 250.000 Büchern und Manuskripten bestehenden Kollektion, die von einem der ältesten und einst mächtigsten Adelsgeschlechter Polens zusammengetragen wurde, soll angeblich 2 Milliarden Euro betragen, obwohl es keine genauen und zuverlässigen Schätzungen gibt.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Iris Schieferstein: Bizarre Bildhauerin in bigotter Bundesrepublik

Chimären, Hybriden, Stiefeletten aus Pferdehufen mit Revolverabsätzen: Mit ihren eigen- und einzigartigen, tabubrechenden Objekten aus Tierpräparaten fasziniert und polarisiert Iris Schieferstein die Kunstwelt und das Publikum wie keine andere.

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