Berliner Boheme aus der 5. Schweiz trifft sich in der Helvetia Szene-Beiz

Helvetia Röschti-Bar: 5. Schweiz in Berlin-Kreuzberg. Foto © Andreas Riedel

Kaum zu glauben, aber wahr: Von den 4000 Schweizerinnen und Schweizern, die ihren Wohnsitz in Berlin haben, sind 3000 in der Kultur tätig. In Kunst, Design und Literatur, im Fernsehen, Theater und in anderen Medien. Vor allem auf die Schweizer Filmwelt übt die Bundeshauptstadt eine große Anziehungskraft aus: Die halbe helvetische Filmszene lebt an der Spree! Weil die Schweiz, im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, kein eigenes Kulturinstitut in Berlin betreibt, kamen drei Schweizer Filmleute: der Schauspieler René Schoenenberger, der Drehbuchautor Felix Benesch und die Bühnenbildnerin Maja Zogg im Herbst 2009 auf die Idee, für ihre kreativen Landsleute einen festen Treffpunkt, den »Helvti-Treff« zu etablieren. »Helvti« in Anspielung auf Helvetia und als Wortspiel. Es klingt wie Hälfte und war Programm: Die Begegnungen sollten jeden Monat, jeweils zur Monatshälfte, stattfinden.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Softporno und Hardcore auf Leinwand und Styropor

Ausstellung "William N. Copley und Andreas Slonimski, X-Rated", me Collectors Room Berlin, 2011. Foto © Urszula Usakowska-Wolff

Liebe, Lust und Frust, schön gemalte Acrylbilder und kitschige Kunststoffreliefs, die um Sex und Erotik kreisen, präsentiert die Doppelausstellung »X-Rated« im Berliner me Collectors Room. Über 50 Werke von William N. Copley (1919-1996) und Andreas Slonimski (geb. 1959) zeigen das bunte Treiben der Geschlechter aus maskuliner Sicht.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Der komplexe Kosmos des Künstlers Sigmar Polke

"Lange Polke-Ncht" mit Erhard Klein (l.), Klaus Staeck, Robert Kudielka und Jürgen Becker, AdK, 23.02.2011. Foto © Urszula Usakowska-Wolff

Zur »Langen Polke-Nacht«, die am 23. Februar anlässlich der Ausstellung »Sigmar Polke. Eine Hommage. Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck« in der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 stattfand, wurden Freunde, Mitstreiter und Familienangehörige des aus Niederschlesien stammenden Wahlkölners eingeladen, die das Publikum mit persönlichen, oft intimen Einblicken in dessen Leben und Werk mehr als fünf Stunden bei Laune hielten.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Das wunderbare Band der Ironie oder was Klaus Staeck mit Sigmar Polke verbindet

Klaus Staeck, Ausstellung "Sigmar Polke - Eine Hommage. Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck", AdK Berlin, 2011. Foto © Urszula Usakowska-Wolff

Am Abend des 13. Januar befand sich die Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in einem Belagerungszustand: Hunderte Vernissage-Gäste drängten sich im Foyer und nahmen lange Wartezeiten in Kauf, um die von Klaus Steck und Kirsten Klöckner kuratierte Ausstellung »Sigmar Polke. Eine Hommage« zu sehen.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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