Schlagwort-Archiv: Objekte

Iris Schieferstein: Bizarre Bildhauerin in bigotter Bundesrepublik

Chimären, Hybriden, Stiefeletten aus Pferdehufen mit Revolverabsätzen: Mit ihren eigen- und einzigartigen, tabubrechenden Objekten aus Tierpräparaten fasziniert und polarisiert Iris Schieferstein die Kunstwelt und das Publikum wie keine andere.

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Erwin Wurm ist ein Pygmalion à rebours

Unter dem Titel »Bei Mutti« präsentiert die Berlinische Galerie 80 Arbeiten von Erwin Wurm, die er in den letzten 25 Jahren geschaffen hat: aus der Form geratene Alltagsobjekte, One Minute Sculptures und Zeichnungen. Die erste Einzelausstellung des international gefeierten Allround-Künstlers in Berlin zeigt, wie er in seinen Werken die Grenzen zwischen Skulptur, Objekt und Performance überwindet. »Bei Mutti« sind alle herzlich willkommen, und die Mutigen können sich für einen kurzen Augenblick in eine leibhaftige Plastik verwandeln. Erwin Wurm macht´s möglich!

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Jeppe Hein: Viele Wege führen zur Kunst

»This Way« ist die bisher größte Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers Jeppe Hein. Die im Kunstmuseum Wolfsburg gezeigten interaktiven Werke des gebürtigen Kopenhageners lassen der Fantasie freien Lauf, regen alle Sinne an und begeistern das Publikum.

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Uhren, Spiegel, Steine: Die Ausstellung »Monolog aus dem 11ten Stock« von Alicja Kwade im Haus am Waldsee

Alicja Kwade, 1979 in Kattowitz, Polen, geboren, lebt seit 1986 in Deutschland. Von 1999 -2005 studierte sie an der Universität der Künste Berlin. Sie ist eine der bekanntesten und gefragtesten Künstlerinnen ihrer Generation und hatte bisher 30 Einzelausstellungen weltweit. Die mit zahlreichen Auszeichnungen, zuletzt mit dem Hektorpreis der Kunsthalle Mannheim bedachte Bildhauerin lebt und arbeitet in Berlin. 

Rezension und Fotos: Urszula Usakowska-Wolff

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Die Welt vor und hinter dem Spiegel

In der Galerie Kai Dikhas, dem »Ort des Sehens« im Aufbau-Haus am Moritzplatz, der einzigen Galerie für die Kunst der Roma und Sinti hierzulande, werden zwei großartige Ausstellungen: »Dark Glass« von Daniel Baker und »Kushti Atchin Tan? – Ein guter Ort?« von Delaine Le Bas aus Großbritannien gezeigt, die einen universellen Charakter haben und die Probleme der Gegenwart auf überzeugende und zum Teil erschütternde Weise thematisieren.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Großer Bahnhof für Dieter Roth in Berlin

Die Ausstellung »Dieter Roth. Und weg mit den Minuten« im Hamburger Bahnhof widmet sich einem bisher nicht gebührend gewürdigten Aspekt im Werk des vielseitig begabten Künstlers: seiner Beschäftigung mit Musik. Zu sehen sind Assemblagen, Objekte und großräumige Installationen, in die er Musikinstrumente und Audiogeräte, Melodien, Worte und Geräusche integrierte sowie Filme von seinen Musikperformances und Improvisationen im Rahmen der Konzertreihe »Selten gehörte Musik«. Die Schau wird durch Werke von Künstlern und Künstlergruppen ergänzt, für die Musik ebenfalls eine große Rolle spielte, darunter George Brecht, Rodney Graham, Annika Kahrs, Bruce Nauman, Nam June Paik und Die Tödliche Doris.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Imi Knoebel oder die Liebe zur Geometrie ohne Symmetrie

Das Kunstmuseum Wolfsburg würdigt den Düsseldorfer Künstler und führenden Vertreter der Minimal Art in Deutschland mit einer umfassenden Werkschau, die er selbst inszenierte. 

Von Urszula Usakowska-Wolff

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Dorothy Iannone oder die Kunst der Liebe

Sie ist eine Meisterin der erotischen Kunst. Die Zeichnungen, Gemälde, Objekte, Bild-Schrift-Klang- und Filminstallationen der Dorothy Iannone sind eine Hommage an Dieter Roth; ein Lobgesang auf die Erotik als Ausdruck göttlicher Vereinigung von Körper und Geist. Trotz aller Verehrung des Geliebten ist Dorothy Iannone die handelnde Person und die Hauptprotagonistin ihrer Kunst.

Von Urszula Usakowska-Wolff

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