Emil Cimiotti: »Das, was ich mache, ist ein selbstverständlicher Reflex auf das, was ich erlebe«

Die Entwicklung der abstrakten Bildhauerei zeigt eine Ausstellung des Lebenswerks von Emil Cimiotti im Georg-Kolbe-Museum. Unter dem Motto »Denn was innen, das ist außen« entfaltet sich das bildhauerische Informell in ersten Bronzen bis hin zu seinen Papierarbeiten der letzten Jahre. in denen konstruktivistische und farbliche Elemente in den Vordergrund treten.

Robert Metzkes: » Die Bildhauerei ist eine Form, die ganze Welt in Besitz zu nehmen «

Dass Robert Metzkes der Schöpfer der »Menschenbilder« ist, merkt man ihm sofort an: Viele Figuren sehen ihm ähnlich, sie haben ovale Gesichter mit geschwungenem Kinn, glattem Teint, ausgeprägten Wangenknochen, großen, aber schön geformten Nasen und etwas abstehenden Ohren.

Die Ausstellung »Abstrakt////Skulptur« verwandelt das Georg-Kolbe-Museum in ein Lapidarium

Inmitten der makellosen weiblichen und männlichen Bronzeakte von Georg Kolbe, die auf dem Hof seines ehemaligen Ateliers stehen, ragt ein fremdartiges Gebilde empor, das aussieht, als könnte es jederzeit umkippen: Es sind sechs aufgetürmte Absperrgitter, die wie verbogene überdimensionale weiße Lampenschirmgerüste aussehen.